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Aktie â Wikipedia
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Aktie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Dillinger Hütte war 1809 die erste deutsche Aktiengesellschaft, hier jedoch eine Aktie aus dem Jahre 1906
Eine Aktie ist nach dem deutschen Aktiengesetz (AktG):
ein Bruchteil des Grundkapitals (§§ 1 Abs. 2, 29 AktG)
der Inbegriff der Rechte und Pflichten derjenigen, welche ihre Einlagen auf die Aktie im Sinne von Nr. 1 geleistet haben (Aktionär) gegenüber der Gesellschaft (etwa §§ 11, 12, 64 AktG, vergleichbar mit dem Geschäftsanteil an einer GmbH)
ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft (auch Anteilsschein) verbrieft.
Aktien sind von Aktienoptionen zu unterscheiden â dem Recht, den Kauf oder Verkauf einer Aktie durch einseitige Erklärung ausüben zu dürfen.
In Deutschland werden die Gesellschaften, die ihr Grundkapital in Aktien zerlegen und diesen Anteil verbriefen, als Aktiengesellschaft (AG) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) bezeichnet. Stand Mai 2009 sind an der Börse Frankfurt rund 10.500 deutsche und ausländische Aktiengesellschaften notiert.[1]
Inhaltsverzeichnis
1 Bedeutung
2 Aktiengattungen
3 Aktienemission
4 Geschichte
5 Rechte des Aktionärs
6 Aktien in der finanziellen Vermögensbilanz
7 Situation in der Schweiz
8 Beispiele
9 Siehe auch
10 Einzelnachweise
11 Weblinks
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Bedeutung
Bei der Gründung einer AG wird festgelegt, in wie viele Aktien das Grundkapital aufgeteilt wird. Diese Aktien können dann in einem Buch verbrieft sein oder als effektive Stücke gedruckt und herausgegeben werden. Die Ausgabe von Aktien bezeichnet man als Emission. Eine weitere Emission ist auch im Rahmen einer Kapitalerhöhung möglich.
Der Anteil einer Aktie am Unternehmen kann in Form von Nennwert- oder Stückaktien verbrieft sein. Bei Nennwertaktien entspricht der Nennwert der Aktie dem Anteil am Grundkapital einer Gesellschaft. Dieses ist wichtig, da das Grundkapital z. B. aus 100.000 Euro bestehen kann, jedoch in 1.000 Aktien à 50 Euro und 50 Aktien à 1.000 Euro eingeteilt sein kann.
Nennwertlose Aktien (auch Quotenaktie oder Stückaktie) tragen keinen eigenen fixen Nennwert, sondern entsprechen ihrem Anteil am Grundkapital. Bei 1.000 Aktien und 200.000 ⬠Grundkapital entspricht eine Aktie also einem Anteil von 1/200 oder 0,5% am Grundkapital und damit am Unternehmen. Der theoretische Nennwert wäre 200 ⬠(1.000 (Aktien) * 200 ⬠= 200.000 â¬).
Der Buchwert einer Aktie berechnet sich: Buchwert pro Aktie = (Eigenkapital/Grundkapital) * Nennwert pro Aktie
Als Aktiensplit wird die Aufteilung der Aktien in solche mit kleinerem Nennwert bezeichnet. Der Börsenwert eines Unternehmens errechnet sich nach der Formel: Zahl der Aktien * Börsenkurs
Das Unternehmen kann die Aktionäre über Dividenden am Gewinn des Unternehmens beteiligen. Die Dividende ist eine pro Aktie geleistete Zahlung an die Besitzer der Aktien. Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen (Gewinnverwendungsvorschlag) und von der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen.
Als Anlageprodukt sind Aktien aber nicht nur wegen der Dividende interessant. Renditechancen bieten auch Kurssteigerungen der Aktie. Wird eine Aktie verkauft, so kann der Kursgewinn in Deutschland als Gewinn aus privaten VeräuÃerungsgeschäften einkommensteuerpflichtig werden (Stand ab 1. Januar 2009 siehe Abgeltungsteuer).
Ein Investment in Aktien ist grundsätzlich mit dem Risiko des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals behaftet.
Aktien können an einer Wertpapierbörse oder auÃerbörslich gehandelt werden.
Aktiengattungen
Aktie der Chase Manhattan Bank (USA) aus dem Jahre 1966
Das moderne Aktienrecht überlässt es dem Unternehmen, alle Aktionäre gleich zu behandeln (Prinzip der Einheitsaktie) oder an verschiedene Aktionäre unterschiedliche Arten von Aktien auszugeben.
Unterscheidung nach Stimmrecht:
Stammaktien und
Vorzugsaktien (in der Schweiz Partizipationsscheine genannt).
Unterscheidung nach Ãbertragbarkeit:
Inhaberaktien (übliche Form der Aktie, die auf den jeweiligen Inhaber lautet und leicht übertragen werden kann)
Namensaktien (Aktien, bei denen der Aktionär im Unternehmensbuch verzeichnet ist), darunter
Vinkulierte Namensaktien (Namensaktien, die nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden dürfen)
Unterscheidung nach Emissionszeitpunkt: (wird bei der zusätzlichen Neuausgabe von Aktien so definiert)
Junge Aktien und alte Aktien
Unterscheidung nach Unternehmensanteil:
Nennbetragsaktien (auch Nennwertaktien)
Stückaktien als unechte nennwertlose Aktien (bzw. Quotenaktien als echte nennwertlose Aktien)
Sonstiges: Des Weiteren ist es rechtlich möglich, verschiedene Formen der Aktie zu mischen und beispielsweise Stammaktien als vinkulierte Namensaktien zu emittieren und gleichzeitig Vorzugsaktien in Form von Inhaberaktien auszugeben.
Sollen nur neue Aktien eines Geschäftsbereiches emittiert werden, so bietet sich der tracking stock an.
Des Weiteren gibt es den Zwischenschein, der an Stelle der Aktien vor Druck ausgegeben wird. Nach Ausstellung der endgültigen Aktie wird der Zwischenschein durch die Aktie ersetzt.
Daneben sind Verbundaktien Sonderkonstruktionen, die mehrere Gesellschaften in einer Aktie verbriefen.
Aktienemission
Als Aktienemission wird die Ausgabe beziehungsweise Emission von Aktien und ihre Unterbringung bei einer möglichst groÃen Gruppe von interessierten Anlegern bezeichnet. Das Unternehmen, das die Aktien ausgibt, wird im Emissionsverfahren auch Emittent genannt. Nachdem die Papiere (Aktien) geschaffen wurden, müssen diese dann platziert werden. Dies geschieht meist unter Vermittlung einer Investmentbank, die für ihre Dienstleistungen einen prozentualen Anteil des Emissionserlöses erhält.
Mit der Platzierung ist insbesondere der Verkauf an eine Vielzahl von Käufern gemeint. Allerdings ist die Schaffung neuer Aktien nur in den folgenden vier Situationen möglich:
bei der Neugründung einer Aktiengesellschaft,
bei der Umwandlung einer Gesellschaft anderer Rechtsform in eine Aktiengesellschaft und
bei der Ausgabe junger Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung
beim Aktiensplit (manchmal auch als Gratisaktien bezeichnet).
Schaffung und Bearbeitung können damit unter Umständen zeitlich stark auseinanderfallen, nämlich dann, wenn die Aktien nach ihrer Schaffung von einem oder mehreren GroÃaktionären übernommen und damit gerade nicht an einen gröÃeren Anlegerkreis verkauft werden. Zu der Preisermittlung gibt es verschiedene Verfahren: Festpreisverfahren, Auktionsverfahren (Amerikanisches und Holländisches) und das Bookbuilding-Verfahren.
Beim Aktiensplit erhält der Aktionär beispielsweise für eine alte Aktie zwei neue, wobei sich der Gesamtwert nicht ändert. Dies wird als Marktinstrument etwa eingesetzt, um den Handel mit der Aktie zu erleichtern. Wer bisher nur eine Aktie hatte, kann anschlieÃend sozusagen einen Teil verkaufen, behält aber im übrigen alle Rechte als Aktionär. Sowohl Aktiensplit als auch Kapitalerhöhung wirken sich jedoch langfristig oft zum Nachteil auf den Aktienkurs aus.
Nach § 9 AktG ist es nicht gestattet, Aktien unter pari, d. h. zu einem Preis geringer als der Nennwert (Nennwertaktie) oder den auf die einzelne Stückaktie entfallenden Anteil des Grundkapitals (nennwertlose Aktie) zu emittieren. Die Ausgabe über pari ist erlaubt und stellt in der Praxis den Normalfall dar.
Geschichte
Der Name Wertpapier stammt daher, dass Aktien früher als effektive Stücke ausgegeben wurden, d. h. eine Urkunde, auf der z. B. Nominalwert oder Stückzahl angegeben waren.
Einer der ältesten Anteilscheine, der nach heutigem Verständnis als Aktie gelten kann, ist eine Urkunde aus dem Jahre 1288, die 1/8 der schwedischen Kupfermine in Falun verbrieft. Sie ist die älteste noch heute bestehende Aktiengesellschaft der Welt mit dem Namen âStora Kopparbergs Bergslags Aktiebolagâ.
Die âVereinigte Ostindische Kompanieâ war die erste Firma an der Börse im europäischen Wirtschaftsraum. Sie schloss sich 1602 aus mehreren Firmen zusammen und wurde somit zum Vorbild vieler ähnlicher, damaliger Handelskompanien und auch für die heutigen, modernen Aktiengesellschaften. Die ersten Aktien Deutschlands waren die der Dillinger Hütte im Jahre 1809.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts führte die Entwicklung dazu, dass Anteilseigner die Aktien in der Regel aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht mehr als einzelne Urkunden besaÃen, sondern von einer Bank in einem Depot verwalten lieÃen. Bei den Depotbanken liegen heute meist keine effektiven Stücke vor, sondern es werden nur die Anteile verwaltet. Die sogenannte Sammel- oder Globalurkunde, auf der die Aktien verbrieft sind, wird meist bei einer Wertpapiersammelbank (in Deutschland der Clearstream Banking AG) verwahrt.
Aus dieser zentralen Depotverwaltung ergibt sich auch der groÃe Einfluss der Banken, die das Stimmrecht stellvertretend für alle bei ihr verwalteten Aktien wahrnehmen können. In Deutschland muss heutzutage jedoch nach geltendem Recht jeder Aktionär für dieses stellvertretende Stimmrecht eine schriftliche Vollmacht erteilen.
Es gibt aber weiterhin Aktien, die als Wertpapier ausgegeben werden, insbesondere bei nicht börsennotierten Unternehmen.
Ein Hobby ist das Sammeln von historischen, wertlosen effektiven Wertpapieren, so genannte Nonvaleurs. Darunter gibt es schmuckvoll gestaltete alte Aktien und Schuldverschreibungen mit Zinsschein sowie Erneuerungsschein oder Talon.
Rechte des Aktionärs
Der Aktionär besitzt grundsätzlich folgende Rechte:
Recht auf Anteil am Bilanzgewinn (§ 58 Abs. 4 AktG)
Teilnahme an der Hauptversammlung (HV) (§ 118 AktG)
Rederecht auf der Hauptversammlung
Stimmrecht in der Hauptversammlung, beispielsweise in Fragen der Gewinnverwendung sowie Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates (§§ 133 ff. AktG)
Auskunft durch den Vorstand (§ 131 AktG)
Recht auf Anfechtung von HV-Beschlüssen
Recht auf Antragstellung (§ 126 AktG)
Bezug junger Aktien (Bezugsrecht) (§ 186 AktG)
Anteil am Liquidationserlös
Aktien in der finanziellen Vermögensbilanz
Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht finanzielle Vermögensbilanzen, worin auch das Volumen des gehaltenen Aktienvermögens nach den Sektoren âPrivate Haushalteâ, âNichtfinanzielle Kapitalgesellschaftenâ, âFinanzielle Kapitalgesellschaftenâ, âStaatâ und âÃbrige Weltâ dargestellt wird, sowie als Verbindlichkeit, nach den emittierenden Sektoren âNichtfinanzielle Kapitalgesellschaftenâ, âFinanzielle Kapitalgesellschaftenâ und âÃbrige Weltâ.
Aktien als Teil des Geldvermögens nach Eigentümern.
Aktien nach Emittenten, als Teil der Verbindlichkeiten der finanziellen Vermögensbilanz.
Situation in der Schweiz
Das bestimmte Kapital einer Aktiengesellschaft (nach Obligationenrecht, Sechsundzwanzigster Titel) wird in Teilsummen zerlegt, für deren Verbindlichkeit nur das Gesellschaftsvermögen haftet.
Die Aktie selbst ist im Artikel 622 ff. des OR wie folgt erläutert:
Art. 622
Die Aktien lauten auf den Namen oder auf den Inhaber.
Beide Arten von Aktien können in einem durch die Statuten bestimmten Verhältnis nebeneinander bestehen.
Die Statuten können bestimmen, dass Namensaktien später in Inhaberaktien oder Inhaberaktien in Namensaktien umgewandelt werden sollen oder dürfen.
Der Nennwert der Aktie muss mindestens 1 Rappen betragen.
Die Aktientitel müssen durch mindestens ein Mitglied des Verwaltungsrates 2 unterschrieben sein. Die Gesellschaft kann bestimmen, dass auch auf Aktien, die in groÃer Zahl ausgegeben werden, mindestens eine Unterschrift eigenhändig beigesetzt werden muss.
Art. 623
Die Generalversammlung ist befugt, durch Statutenänderung bei unverändert bleibendem Aktienkapital die Aktien in solche von kleinerem Nennwert zu zerlegen oder zu solchen von gröÃerem Nennwert zusammenzulegen.
Die Zusammenlegung von Aktien bedarf der Zustimmung des Aktionärs.
Art. 624
Die Aktien dürfen nur zum Nennwert oder zu einem diesen übersteigenden Betrage ausgegeben werden. Vorbehalten bleibt die Ausgabe neuer Aktien, die an Stelle ausgefallener Aktien treten.
Beispiele
Aktie von 1925
Aktie von 1932
Nonvaleur-Aktie von 1932
Siehe auch
Aktienrendite
Aktienspekulation
Aussetzung des Handels
Börse
Scripophilie
Einzelnachweise
â Auswertung von finanzen.net aus Mai 2009
Weblinks
Commons: Aktien aus aller Welt â Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Commons: Deutsche Aktien-Galerie â Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary: Aktie â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ãbersetzungen und Grammatik
älteste Aktie â die älteste bekannte Aktie (Andeel) der Welt (VOC 1606)
Deutsches Aktiengesetz (AktG)
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Ländern zu schildern.
Von âhttp://de.wikipedia.org/wiki/Aktieâ
Kategorie: AktieWartungskategorie: Wikipedia:Deutschlandlastig
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Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2010 um 11:18 Uhr geändert.
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Information:
Ekornes ASA ist der größte Möbelproduzent Skandinaviens mit bekannten Marken wie Ekornes®, Stressless® und Svane®. Während Stressless® eine der bekanntesten Möbelmarken weltweit ist, sind Ekornes® und Svane® führende Möbelmarken in Norwegen. Die Produktion erfolgt ausschließlich in Norwegen - die weltweite Vermarktung übernehmen nationale und regionale Verkaufsgesellschaften.
Ziel von Ekornes ist es einer der weltweit führenden Anbieter von Wohnmöbeln zu sein.
Die Produkte sind sowohl beim Preis, als auch im Design an die Wünsche eines breiten Publikums ausgerichtet. Bei der Entwicklung und Herstellung wird großer Wert auf exzellenten Komfort und Funktionalität gelegt.
Ekornes ASA ist die Muttergesellschaft der Ekornes Group. Die Produktion ist nach Produktgruppen unterteilt: Stressless, Ekornes Collection (Sofas) und Svane (Matratzen). Ekornes ASA übernimmt die gemeinsamen Services, insbesondere Management, Marketing, Einkauf, Buchhaltung und Finanzen sowie die Produktentwicklung für Stressless und Ekornes Collection
Die Ekornes Geschichte
1934
Die Produktion der J.E. Ekornes Fjærfabrikk begann 1934 mit drei Angestellten und Maschinen aus Deutschland. Die Möbelindustrie in Sunnmøre war gerade in Gang gekommen, als der Gründer Jens Ekornes hier seine ersten Kunden fand. Bald wurden die Federn für Möbel und Matratzen im ganzen Land verkauft.
Es warteten große Herausforderungen. Als die Produktion von Federn lief, interessierte man sich natürlich auch für die Produktion von Matratzen. Und es sollte etwas anderes werden als die herkömmlichen, schweren Stahlfedermatratzen mit Holzrahmen und schlechter Schnürung
Auf einer Ausstellung sah Jens Ekornes eine englische Matratzeneinlage, die eine große Anzahl von Federn aufwies, welche auf beiden Seiten mit Stahlspiralen zusammengebunden waren. Er erkannte sofort, dass dieses System auch bei normalen Matratzeneinlagen verwendet werden konnte. Sobald er wieder zu Hause war, probierte er dies mit dem Werksleiter Nils Sjøholt aus.
Schon bald konnten sie die erste Svane®-Matratze präsentieren. Von nun an entstanden in rascher Folge neue Produkte, neue Werke wurden gegründet und das Personal nahm konstant zu.
1935-38
Jens Ekornes stellt eine neue Idee für Einlagefedern auf der großen Möbelausstellung in Ålesund vor. Die Federn werden mit Stahlspiralen zusammengebunden, sodass sich die Einlage für Möbelpolster und Matratzen eignet.
Die erste Svane®-Matratze kommt auf den Markt. Sie wird in drei Ausführungen angeboten: Eva, Ideal und Rekord.
1946
Jens Ekornes geht in die USA und arbeitet in einer Matratzenfabrik, um in diesem Bereich dazuzulernen. Während seiner Abwesenheit übernehmen die Brüder Martin und Leif die Geschäfte zu Hause in Ikornnes. In den USA kauft Jens Ekornes Maschinen für die Produktion von gepolsterten Federmatratzen. Diese ermöglichen die Rationalisierung der Produktion.Damit kann die Svane®-Matratze zu einem niedrigeren Preis verkauft werden. Ein Experte aus den USA hilft ihm beim Aufstellen der Maschinen und bildet das norwegische Personal in ihrer Anwendung aus.
1947
Das Werk beginnt auch mit der Herstellung von Holzmöbelteilen für Schlafsofas und Matratzensockeln.
1955
Die Matratzenproduktion floriert in Ikornnes und man beginnt auch in Bodø mit der Herstellung. Dies geschieht in Verbindung mit der Durchführung des Nordnorwegen-Plans.
1959
J.E. Ekornes AS beginnt mit der Produktion von Schaumstoff - eine wichtige Komponente der Fabrikation eigener Ekornes® Matratzen und -Möbel. Der Schaumstoff wird aber auch für den Verkauf auf dem allgemeinen Markt produziert.
1962
Ekornes Fetsund wird außerhalb Oslos gegründet. Hier werden Matratzen und Möbel produziert.
1 966
Die ersten Wohnzimmermöbel werden von Ekornes auf den Markt gebracht. Als erster Möbelhersteller in Norwegen verteilt Ekornes Informationen über seine Produkte an jeden Haushalt im ganzen Land. Diese Informationen nennen sich "Svaneinformasjonen". Seitdem wird der Erfolg durch das jährliche Versenden des Ekornes-Kataloges fortgesetzt. Die Möbel werden von nun an unter einem Markennamen auf den Markt gebracht.
Die EkornesFamilie kauft die Aktiengesellschaft Vik & Blindheim Møbelfabrikk AS und der Firmenname wird in Svane Møbler AS geändert.
1967
Ekornes übernimmt die Produktionsstätten für Nirva-Matratzen von DFU. Andere Stätten werden von Steen & Strøm für Paradis-Matratzen übernommen.
Die Produktion von Schaumstoff startet im Werk von Fetsund. Ein Werk für die Produktion von Nadelfilzteppichen wird gegründet. Die Produktion wird von Tarkett/Fagertun AS vermarktet.
1969
Die Matratzenproduktion zieht von Ikornnes nach Fetsund um. Ekornes bringt die ersten Lederwohnzimmermöbel auf den Markt.
1970
Ekornes ändert seine Politik und konzentriert sich auf den selektiven Verkauf auf dem norwegischen Markt. Die Anzahl der Händler wird von etwa 1200 auf 200 reduziert und der Name der lokalen Händler wird in die Versandkataloge aufgenommen.
Ekornes beantragt ein Patent für Stressless®.
1971
Die erste Stressless® Matratze kommt auf den norwegischen Markt. Der Erfolg von Stressless® bringt eine kräftige Expansion und eine Automation in der Stahlabteilung mit sich. Mit Stressless® tritt Ekornes in seine expansivste Phase ein.
1972
Ekornes übernimmt von Helly Hansen die Produktion von Schaumstoffmatratzen. Diese werden weiterhin von Helly Hansen vermarktet.
1974
Svane Møbler AS beginnt eine Zusammenarbeit mit Stranda Lenestolfabrikk AS und übernimmt 51% der Aktien. Im selben Jahr bringen Jens und Petrine Ekornes drei Viertel der Aktien an J.E. Ekornes Fabrikker AS in eine Stiftung ein mit dem Namen "Jens Ellingsen Ekornes og hustru Petrine Ekornes stiftelse til fremme av utviklingshjelp gjennom det Norske Misjonsselskap".
1975
Die Ekornes-Gruppe setzt über 100 Millionen Kronen um.
1976
Die Produktion im Fetsund-Werk wird durch einen Brand stillgelegt. Das neue Werk wird von 1976 bis 78 aufgebaut. Svane Møbler AS wird Hauptaktionär an Gjerde Møbler AS. Im selben Jahr wird Ekornes Grodås AS mit Svane Møbler AS als Hauptaktionär gegründet.
1977
Die Ekornes-Gruppe wird zum größten Möbelhersteller in Skandinavien
1978
Ekornes geht eine Kooperation mit dem Möbelunternehmen A. Huseby & Sønn AS in Våler in den Bereichen Marketing, Werbung und Design ein. Ekornes/Huseby richten eine gemeinsame Verkaufsorganisation und eine gemeinsame Ausstellung in Oslo und Kopenhagen ein.
Seit 1974 hält die EDV-Technik im Wirtschaftssystem Einzug. 1978 tritt Ekornes endgültig in das Computerzeitalter ein. Das Online-EDV-System für Auftragsverarbeitung, Rechnungsstellung, Statistik und Produktionssteuerung wird in Betrieb genommen. Eine permanente Niederlassung und Ausstellung wird in der Torggata 5 und 7 in Oslo eingerichtet.
1979
Ekornes beginnt die Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Möbelunternehmen P.I. Langlos Fabrikker AS und übernimmt 49% der Aktien. Svane Møbler AS wird in Ekornes Møbler AS umbenannt.
1980
Mit der Stressless® Serie werden 100 Millionen Kronen umgesetzt, ein weiterer Meilenstein ist erreicht. Der Export zeigt eine positive Tendenz. Eine dreijährige Verkaufskampagne in den USA wird durch die Exportfirma Westnofa eingeläutet. Seit diesem Zeitpunkt sind die USA der größte Exportmarkt für Ekornes.
Ekornes bezieht ein neues Verwaltungsgebäude mit Showroom, Versammlungsraum, Kantine und Büros auf 2.700 m2.
1982/83
Die Eigentümerstruktur der Ekornes-Gruppe wird geändert und alle Gesellschaften werden den Regeln der Konzernbesteuerung unterworfen. Ekornes Møbler AS, seit der zweiten Generation im Besitz der Ekornes-Familie, kauft A-Aktien an J.E. Ekornes Fabrikker AS, und B-Aktien der Stiftung auf. Der Generationenwechsel war damit durchgeführt. Ekornes Møbler AS besitzt jetzt 90% an J.E. Ekornes Fabrikker AS, Ekornes Grodås AS, Stranda Lenestolfabrikk AS, Gjerde Møbler AS und P.I. Langlos Fabrikker AS. (Mindestens 90% ist eine Bedingung für die Konzernbesteuerung.)
Die Ausstellungsfläche im Bella Centeret in Kopenhagen wird von 250 m2 auf 700 m2 erweitert und Ekornes gründet eine Europa-Niederlassung unter dem Namen J.E. Ekornes ApS.
1983
Im Export werden über 100 Millionen Kronen umgesetzt und Stressless® Nr. 500.000 wird registriert. Die Verhältnisse legen jetzt die Gründung der Vertriebsgesellschaft Ekornes Ltd. in England nahe. Der Erfolg des Unternehmens auf dem Exportmarkt erregt Aufsehen und die Firma erhält 1983 den Exportpreis.
J.E. Ekornes Fabrikker AS und Ekornes Møbler AS fusionieren. Der Name des neuen Unternehmens lautet J.E. Ekornes AS.
1984
Der Betrieb feiert das fünfzigjährige Jubiläum. Mitarbeiter und Kunden feiern diesen Anlass angemessen. Im Laufe des Jahres erhalten 1500 Möbelhändler und Verkäufer eine Einladung in das Hauptwerk in Ikornnes zur Präsentation der Produkte des Unternehmens.
Ekornes übernimmt die Aktienmehrheit an Velledalen Fabrikker AS und 75% der Aktien an Ulferts AB, Tibro in Schweden. Die Produktion der Abteilung in Vik (früher Ekornes Møbler AS) wird in das Velledalen-Werk in Straumgjerde verlegt.
Der Kauf von Ulferts AB führt zu einer Verdoppelung der Produktionskapazität der Gruppe, zu einer erweiterten Warenauswahl und zu einem Zugang zu einer vollständigen Verkaufsorganisation in Schweden und Großbritannien. Am Jahresende hat sich die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt, von 795 Ende 1983 auf 1.585.
1985
Ekornes produziert mittlerweile in 8 norwegischen Werken in Norwegen und bei Ulferts AB in Schweden. Im Oktober 1985 übernimmt Ekornes auch ein Möbelunternehmen in Westdeutschland, das Erpo Möbelwerk J.E. Ekornes Gmbh & Co. Ekornes übernimmt die restlichen 25% der Aktien an Ulferts AB von Asken AB und ist damit hundertprozentiger Eigner. Ekornes gründet eine Vertriebsgesellschaft in Finnland, Oy Ekornes AB, und in den USA, Ekornes Inc.
1985 stockt Ekornes das Kapital auf und verkauft 250.000 A-Aktien und 250.000 B-Aktien. (Die B-Aktien werden von der Ekornes-Familie verkauft.) Die Emission weist ein Volumen von etwa 100 Millionen Kronen auf. Die Emission wird von Sunndal & Co. AS in Kooperation mit
Sunnmørsbanken AS und Christiania Bank und Kreditkasse AS durchgeführt. Die Emission bringt J.E. Ekornes AS 50 Millionen Kronen frisches Eigenkapital ein.
Das wirtschaftliche Ergebnis für 1985 bricht die 50 Jahre währende Tradition positiver Jahresergebnisse und erstmals ist das Ergebnis für J.E. Ekornes AS und Konzern negativ.
1986
Es werden für das Geschäftsjahr 1985 keine Dividenden ausbezahlt. Im Rahmen einer Fondsemission erhalten Neuaktionäre, die bei der Fondsemission im April Aktien erwerben, eine Fondsaktie für zwei alte Aktien.
Im zweiten Halbjahr 1986 wird ein Plan für die Konsolidierung und Umstrukturierung des Konzerns beschlossen und umgesetzt. Der Plan beinhaltet eine Reduzierung der Produktionsstätten und eine erhebliche Kürzung des Mitarbeiterstamms in Norwegen und Schweden.
Polstermöbel werden jetzt in den drei Werken Ekornes Erpo, Ulferts Stopp und Ekornes Stranda AS produziert. Stranda konzentriert die Produktion auf Polstermöbel mit sichtbaren Holzteilen in Kooperation mit Ekornes Grodås AS.
Die Schrankproduktion mit dazugehörigen Tischen und Stühlen erfolgt bei Ulferts Tre. Die Sesselproduktion wird auf Ikornnes konzentriert und Produktion und Verkauf von Matratzen und Polstermaterialien werden nach Fetsund verlegt.
Ende 1986 verfügt der Konzern über 1.665 Mitarbeiter.
1987
Der Verwaltungsdirektor Jens Petter Ekornes scheidet auf eigenen Wunsch 1987 aus dem Unternehmen aus. Zum selben Zeitpunkt übernimmt Bent Nilsson seine Stellung.
Die Strukturveränderung, die die Unternehmensführung 1986 beschloss, wird 1987 durchgeführt. Im Rahmen der Veränderungen werden 3 Produktionsstätten stillgelegt.
Die Bettfabrik in Tibro wird nach Fetsund verlegt. Die beiden Werke in Stranda werden zusammengelegt und es entsteht Velledalen Fabrikker AS. Gleichzeitig wird die Produktion bei Gjerde Fabrikker AS der direkten Kontrolle des Werksleiters in Ikornnes unterstellt.
Die Mitarbeiterzahl im Konzern wird auf 228 Personen gekürzt.
Mit den Banken des Unternehmens wird eine Umwandlung von kurzfristigen Valutaanleihen in langfristige Verbindlichkeiten über insgesamt 110 Millionen Kronen vereinbart.
1988
1987/88 wird der Vertrieb in Schweden von der Produktionsstätte in Schweden getrennt. Das Unternehmen nennt sich Ekornes Sverige AB. Die beiden Holzfabriken in Tibro werden verkauft und es wird für die Polsterfabrik in Tibro ein "Sale/Lease-Back"-Abkommen geschlossen. Im Laufe des Jahres werden die operativen Einheiten in dezentrale Profit Center umorganisiert. Ziel der Umorganisierung ist eine Trennung von Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Die Vertriebsgesellschaften kaufen Fertigwaren von den eigenen und kooperierenden Produktionsgesellschaften des Konzerns und verkaufen diese an die Händler im jeweiligen Markt weiter.
Ende 1988 hat sich die Anzahl der Mitarbeiter auf 1.059 gegenüber 1.437 87/88 reduziert.
1989
Nach Abwicklung der Schrankfabrik in Tibro konzentriert sich Ekornes auf eine Zusammenarbeit mit dem Plattenmöbelwerk Domino AS. Die Kooperation startet Mai/Juni 1989.
Ekornes gründet die französische Vertriebsgesellschaft Ekornes France S.A.R.L. Die neue Vertriebsgesellschaft ist ab 1. Januar 1990 operativ.
Die Matratzenproduktion in Bodø wird abgewickelt.
Ekornes beteiligt sich im Dezember 1989 mit 33% an Domino AS.
Ende 1989 verfügt der Konzern über 979 Mitarbeiter.
1990
Auf der Vollversammlung im Juni 1990 treten Unternehmensführung und Verwaltungsdirektor zurück, nachdem der Vorschlag zur Refinanzierung nicht angenommen wird. Es wird eine neue Unternehmensführung berufen, und Jens Petter Ekornes übernimmt mit sofortiger Wirkung wieder die Stelle des Verwaltungsdirektors.
Wegen des schlechten Ergebnisses für 1990 wird der folgende Refinanzierungsplan im Laufe des zweiten Halbjahres in Zusammenarbeit mit den größten Gläubigern durchgeführt: Zuführung neuen Aktienkapitals 43.073.880,- Kronen
Zuführung haftender Wandelanleihen von bestehenden Aktionären 2.700.000 Kronen
Zuführung neuer haftender Anleihen von DU (SND) 20.000.000 Kronen
Umwandlung bestehender Schulden bei CBK in haftende Wandelanleihen 50.000.000 Kronen
Zuführung von Betriebskredit 47.000.000 Kronen
Das haftende Kapital unter Pkt. 3 und 4 ist drei Jahre zins- und abzugsfrei.
Der Konzern erwirtschaftet 1990 einen Verlust von 157,5 Millionen Kronen. Das Aktienkapital ist erschöpft und das Eigenkapitel beträgt am 31.12.90 -53,8 Millionen norwegische Kronen. Die Unternehmensführung beschließt auf Grundlage der Refinanzierung und des Handlungsplans von 1991 die Fortführung des Betriebs.
Die Mitarbeiteranzahl beträgt am Jahresende 882.
1991
Der Verkauf von Domino AS in Dänemark scheitert. Nach Schuldenverhandlungen beschließt das Unternehmen im Februar 1991, einen Konkursantrag zu stellen. Die Produktion übernimmt Huseby AS und die Zusammenarbeit mit Huseby wird wiederaufgenommen.
Der Konzern arbeitet 1991 weiterhin an der Durchführung des Maßnahmenplans von 1990, um die wirtschaftlichen Ergebnisse zu verbessern.
Im Februar beschließt die Unternehmensführung, die Holzbearbeitung von Stranda nach Grodås zu verlegen.
Ende 1991 beträgt die Mitarbeiterzahl 739.
1992
Im Lauf von 1992 werden zwei Kapitalsenkungen von J.E. Ekornes AS beschlossen.
Auf der Vollversammlung am 29. Juni wird das Aktienkapitel über 72.073.880 Kronen auf 0 Kronen gesenkt. Der Betrag wird zur Deckung von Verlusten verwendet, die anderweitig nicht gedeckt werden konnten. Die Kapitalreduzierung wurde durch das Einlösen von Aktien durchgeführt. Die Wandelanleihe der Familie Ekornes über 2.700.000 Kronen wird in Aktien umgewandelt. Das neue Aktienkapital beträgt danach 2.052.000 Kronen.
Auf der Vollversammlung des Unternehmens am 5. Oktober 1992 wird auch die Reduzierung des Aktienkapitals von 2.052.000 Kronen beschlossen. Auch diese Kapitalreduzierung wird durch das Einlösen von Aktien durchgeführt. Gleichzeitig mit der Kapitalreduzierung werden 1.026.000 neue Aktien zu 1 Krone gezeichnet. Diese Aktien bilden das Aktienkapital des Unternehmens am 31. Dezember 1992. Seit 1984 erzielt die Ekornes-Gruppe erstmals wieder einen Gewinn. Die Mitarbeiterzahl beträgt am Jahresende 786
1993
Kreditkassen und Teile der Familie Ekornes werden Hauptaktionäre mit 70% bzw. 30% über die Investorgesellschaft Ekornes Invest AS.
Aufstockung des Aktienkapitals von J.E. Ekornes AS auf 30 Millionen Kronen.
Reduzierung von haftenden Anleihen über 70 Millionen Kronen und Pfandschuld über 3 Millionen Kronen.
Umwandlung der Pfandschuld bei CBK über 32 Millionen Kronen in neue haftende Anleihen und Zuteilung einer neuen haftenden Anleihe von SND über 20 Millionen Kronen.
Das Eigenkapital wächst um 102 Millionen Kronen und ist wieder im positiven Bereich.
Die Mitarbeiteranzahl beträgt am Jahresende 711.
1994
Der Betrieb feiert das sechzigjährige Jubiläum.
Die Produktionsstätte in Deutschland (Erpo) wird im September verkauft. Ekornes hat 4 Produktionsstätten, alle in Norwegen.
* Ekornes Fetsund AS, Fetsund - Produktion von Matratzen und Schaumstoff.
* J.E. Ekornes AS, Ikornnes - Produktion von Stressless-Sesseln und -Sofas und Schaumstoff
* Ekornes Stranda AS, Stranda - Produktion von Sofas.
* Ekornes Grodås AS, Grodås - Produktion von Holzteilen, vor allem als Unterlieferant für Stranda und Ikornnes.
Die Vertriebsgesellschaften in Schweden und Dänemark stellen ihre Tätigkeit ein und die Vertriebs/Marketingaktivitäten werden unter einem Dach, Ekornes Skandinavia AS, mit Sitz in der Hauptverwaltung in Ikornnes zusammengefasst.
Ekornes Invest AS wird in Ekornes AS umbenannt und wird zur Muttergesellschaft des Konzerns.
Das Aktienkapital von Ekornes AS wird auf 29.331.980 Kronen erhöht.
Die Aktien befinden sich im Besitz von Christiania Management AS (69,9%) und der Familie Ekornes (29,9%) und einiger Minderheitsaktionäre (0,2%), die ihre Aktien von J.E. Ekornes AS in Aktien von Ekornes AS umgetauscht haben.
J.E. Ekornes AS ist danach im alleinigen Besitz von Ekornes AS.
Aus dem ehemaligen Unternehmen Ekornes AS wird die Firma Ekornes Fonds AS.
Das Ergebnis von Ekornes für 1994 wird zum besten in der Unternehmensgeschichte. Nach Finanzierungskosten beträgt der Gewinn 64,4 Millionen Kronen, ein Zuwachs gegenüber 1993 um 47,3 Millionen Kronen.
Die Mitarbeiteranzahl beträgt am Jahresende 639.
1995
Ekornes AS beantragt am 10. Februar die Notierung an der Osloer Börse. Der Antrag wird am 1. März 1995 genehmigt.
Ekornes AS nimmt eine öffentliche Kapitalerhöhung vor und verkauft Aktien. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 17. März 1995. Das Aktienkapital des Unternehmens beträgt nach der Kapitalerhöhung 32.231.980 Kronen, verteilt auf 6.446.396 Aktien zu 5 Kronen. Der größte Aktionär des Unternehmens ist Christiania Management AS.
Der Kurs wird an der Osloer Börse zum ersten Mal am 6. April notiert.
Ekornes® erzielt mit 79,6 Millionen Kronen das beste Betriebsergebnis in seiner Geschichte .
1996
Im Januar 1996 wird aus Ekornes AS das Unternehmen Ekornes ASA gemäß der Änderung des Aktiengesetzes im Rahmen einer Anpassung an eine EU-Vereinbarung. Am 1. Mai übernimmt Ekornes den Betrieb bei Utgård Mestermøbler AS, Hareid, und pachtet die Produktionsstätte. Ekornes Hareid AS wird am 25. April 1996 mit einem Aktienkapital von 3.000.000 Kronen gegründet. Die Aktien befinden sich im Besitz von Ekornes ASA.
Ekornes ASA kauft Anlagen und Grundstücke von Jarnes & Krokå, Ikofisk-Werk, und den Besitz von Signe Langdal auf. Es handelt sich um Nachbarn des Werks in Ikornnes.
60-jähriges Jubiläum der Svane®-Matratze mit Markteinführung einer neuen Matratzenkollektion.
25-jähriges Jubiläum von Stressless®.
Am 25. Juni wird Nils-Fredrik Drabløs Verwaltungsdirektor von Ekornes ASA. Zum selben Zeitpunkt wird Jens Petter Ekornes Konzernchef.
Kräftige Kapitalerhöhung für den Betrieb in Ikornnes. Es werden etwa 80 neue Mitarbeiter in Ikornnes eingestellt. Verdopplung der Kapazität in Fetsund im Herbst mit 40 neuen Mitarbeitern.
Fertigstellung des Umbaus und der Inbetriebnahme des Werks in Stranda. Investition von etwa 12 Millionen Kronen. Das Werk in Stranda wird zu einer der modernsten Möbelfabriken weltweit.
Ein Rekordergebnis für das dritte Jahr in Folge mit 121,8 Millionen Kronen (vor Steuern). Die Unternehmensführung beschließt die Auszahlung eines Bonus über einen halben Monatslohn für alle Mitarbeiter. Kosten etwa 8 Millionen Kronen.
Jahresumsatz 1996 796 Millionen Kronen. Mitarbeiteranzahl 914.
1997
Bei der ordentlichen Vollversammlung von Ekornes ASA am 17. März wird der Kauf von AS Vestlandske Møbler beschlossen. Der Kauf wird über eine korrigierte Kapitalerhöhung für die früheren Eigentümer von Vestlandske durchgeführt. Das neue Aktienkapital von Ekornes ASA beträgt danach 33.308.720 Kronen.
Die Vollversammlung beschließt einen Aktiensplitt von Ekornes ASA von 5 Kronen auf 1 Krone. Die Aktienanzahl beträgt nach dem Splitt 33.308.720.
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